Trag einen Namen ein, dann steht er in der Geschichte. Er bleibt nur auf diesem Gerät.
Schatz sitzt auf dem Boden und will hoch. Hand runter, dann ein Knie, dann hoch.
Jetzt läufst du durchs Zimmer zu Grow. Die Schritte machen tapp, tapp, tapp.
Ein Fuß bleibt an der Teppichkante hängen. Bums, und plötzlich bist du unten.
Das hat dich überrascht, und die Tränen sind da. Du schaust mich an. Ich sage: Ich sehe dich.
Langsam. Hand runter, dann ein Knie, dann wieder hoch. Grow wartet, und die Schritte machen tapp, tapp, tapp.
💡Zum Reden
Was macht dein Gesicht zuerst, wenn dein Kind hinfällt?
Wie steht dein Kind normalerweise auf, allein oder an der Hand?
Welche Stürze machen dir Sorgen, und welche lässt du durchgehen?
👪Für dich
Wenn ein kleines Kind hinfällt, sucht es als Erstes oft dein Gesicht. Panik darin kann den Sturz größer machen, Ruhe darin hilft oft, sich schneller zu fangen. Das heißt nicht, so zu tun, als wäre nichts passiert, und es heißt auch nicht, dass ein ruhiges Gesicht das Weinen verhindert. Weinen ist in Ordnung und hat seinen Platz. Sag, was passiert ist, biete eine Hand an und lass dein Kind entscheiden, ob es allein oder mit dir aufsteht. Warum an manchen Tagen mehr Stürze passieren als an anderen, lässt sich selten sicher sagen: Müdigkeit, neue Schuhe, ein rutschiger Boden oder Beine, die noch lernen. Ruf die Kinderärztin oder den Kinderarzt an, wenn dein Kind sich den Kopf stößt und danach erbricht, ungewöhnlich schläfrig wirkt, einen Arm oder ein Bein nicht mehr so benutzt wie sonst, oder wenn dich irgendetwas beunruhigt. Nachfragen ist nie übertrieben.
🎨Probiert das
🧸 Setz dich neben dein Kind auf den Boden und steh so auf, wie es aufsteht: Hand, Knie, hoch.