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Füttern

Wie viel Milch braucht ein Baby pro Mahlzeit?

Trag Alter und Gewicht ein und du bekommst die Spanne pro Mahlzeit, die Tagesmenge und einen Plan, der an den Kühlschrank passt. Dazu das, was solche Rechner meist verschweigen: wie viel Schwankung normal ist und wann du in der Praxis anrufst.

✓AAP-Spannen, offen benannt ✓Plan zum Ausdrucken ✓Ohne Anmeldung
1

Wie alt ist dein Baby?

Das Alter bestimmt die Zahl der Mahlzeiten und die größte sinnvolle Flasche.

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Wie viel wiegt es?

Das zuletzt gemessene Gewicht reicht. Gerechnet wird pro Kilogramm.

6,2kg

3

Womit wird gefüttert, und wann beginnt der Tag?

Die Weckzeit ordnet nur den Plan. An der Menge ändert sie nichts.

Erste Mahlzeit am Morgen

Deine Spanne

130 ml
im Verhältnis zur größten
sinnvollen Flasche
Pro Mahlzeit
130 ml
auf 10 ml gerundet
Am Tag
930 ml
über 24 Stunden
Mahlzeiten am Tag
7
üblich für dieses Alter
110 mlnormale Spanne pro Mahlzeit160 ml

Plan für heute

    Der Plan ist eine Orientierung für alle, die das Baby betreuen, während du weg bist. Ein Baby, das früher verlangt, ist nicht kaputt: gefüttert wird nach Hungerzeichen, nicht nach Uhr.

    Wie die Mengenspannen zustande kommen

    Der Rechner nutzt die Konsensspannen aus den Empfehlungen der AAP (American Academy of Pediatrics) für Säuglingsnahrung im ersten Lebensjahr. Die Tabelle gilt für ein gesundes, termingerecht geborenes Baby. Frühgeborene und Kinder mit besonderem Bedarf bekommen ihren eigenen Plan aus der Praxis.

    Es gibt zwei gängige Wege, die Menge zu schätzen:

    • Nach Alter. Die übliche Spanne pro Mahlzeit und die Zahl der Mahlzeiten steigen bis etwa zum 4. Monat, danach bleibt es lange gleich. Mit dem Beikoststart (ab etwa 6 Monaten) sinkt die Gesamtmilchmenge Schritt für Schritt.
    • Nach Gewicht. Die klinische Regel lautet etwa 150 ml pro Kilogramm Körpergewicht und Tag in den ersten 6 Monaten, mit einer Obergrenze um 950 ml am Tag. Deshalb hören die meisten Rechner bei rund 950 ml auf, auch bei kräftigen Babys.

    Die Zahlen bleiben eine Orientierung. Eine einzelne Mahlzeit kann 50 % über oder unter der Spanne liegen. Schau auf den Verlauf über den Tag und die Woche, nicht auf einen einzelnen Wert.

    groupsWas Eltern am häufigsten bemerken

    Tabellen sind das eine. So sieht Füttern im Alltag für Eltern tatsächlich aus:

    • Morgens weniger, nachmittags mehr. Der Appetit schwankt über den Tag
    • Wachstumsschub. Plötzlich ist die Flasche leer und es will noch mehr
    • Flaschenverweigerung für ein paar Tage, danach wieder wie immer
    • Trinkt langsam oder legt ständig Pausen ein
    • Leert die Flasche sehr schnell und will nachschlagen, oft ein zu schneller Sauger
    • Spucken nach der Mahlzeit, bis etwa 6 Monate meistens normal
    • Trinkt besser auf dem Arm als in der Wippe
    • Mehr Mahlzeiten nachts in Wachstumsphasen

    Wenn sich die Appetitänderung mit dem Zahnen oder mit schlechterem Schlaf überschneidet, verschieben diese beiden den Rhythmus oft für 2 bis 3 Tage. Ein Blick auf die Wachfenster lohnt sich auch, denn ein übermüdetes Baby trinkt schlechter.

    Hunger- und Sättigungszeichen

    Dein Baby sagt dir, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Diese Signale lesen zu lernen bringt mehr als jeder Rechner.

    Hungerzeichen (früh bis spät)

    • Mundbewegungen, Suchen nach der Brust
    • Nuckeln an Hand oder Finger
    • Unruhe, Kopfdrehen
    • Weinen, das ist ein spätes Zeichen, besser vorher anbieten

    Sättigungszeichen

    • Lässt Sauger oder Brust los
    • Dreht den Kopf von der Flasche weg
    • Entspannter Körper, offene Hände
    • Wird ruhig oder schläft ein
    • Reagiert nicht mehr auf den angebotenen Sauger

    Erzwing das Aufessen nicht. Dein Baby weiß, wie viel es braucht. Zu lernen, die eigenen Sättigungssignale zu überhören, hängt später mit einem schwierigeren Verhältnis zum Essen zusammen.

    Was bei gestillten Babys anders ist

    Bei gestillten Babys wird nicht in Millilitern gerechnet. Du siehst nicht, wie viel getrunken wurde, also achtest du statt auf Zahlen auf:

    • Die Zahl der Stillmahlzeiten, üblich sind 8 bis 12 in 24 Stunden von 0 bis 3 Monate, 6 bis 8 von 3 bis 6 Monate, mit der Beikost nach und nach weniger
    • Die Zufriedenheit danach, entspannter Körper, es lässt die Brust von selbst los
    • 5 bis 6 nasse Windeln am Tag oder mehr, ab der zweiten Lebenswoche
    • Die Gewichtszunahme entlang der Wachstumskurve, zu prüfen im Perzentilrechner
    • Den Stuhlgang, der von mehrmals täglich bis einmal in mehreren Tagen reicht, je nach Alter

    Für individuelle Fragen rund ums Stillen ist eine Stillberaterin (IBCLC) die richtige Adresse. In der Kinderarztpraxis bleibt für Laktationsdetails selten genug Zeit.

    Wann du in die Kinderarztpraxis gehst

    • Dein Baby trinkt deutlich weniger als die Spanne, länger als 2 Tage, und wirkt dabei krank (Fieber, Teilnahmslosigkeit)
    • Es nimmt zwischen zwei Wiegeterminen nicht zu oder verliert Gewicht
    • Weniger als 5 bis 6 nasse Windeln am Tag, ein Zeichen für Austrocknung
    • Erbrechen nach jeder Mahlzeit, also im Schwall und nicht das übliche Spucken
    • Anhaltender Durchfall oder Blut im Stuhl
    • Dein Baby wirkt nie satt und weint viel. Vielleicht braucht es größere Mahlzeiten, vielleicht liegt es am Sauger

    Unsere Methodik

    Die Spannen stützen sich auf die Empfehlungen der AAP (American Academy of Pediatrics) zur Ernährung eines gesunden, termingerecht geborenen Babys. Die Regel "150 ml × kg/Tag" ist in den ersten 6 Monaten klinischer Standard. Die WHO ist keine Quelle für Mengen an Säuglingsnahrung. Ihre Empfehlungen zur Säuglingsernährung sprechen von ausschließlichem Stillen bis 6 Monate und vom Weiterstillen neben der Beikost.

    Zuletzt geprüft: September 2026. Die Spannen sind seit Jahrzehnten ein stabiler Konsens.

    Wer hinter dem Tool steht: KidyGrow wurde von einer Mutter und Softwareentwicklerin gebaut, die einen einfacheren Weg wollte, Ernährung und Entwicklung im Blick zu behalten. Das Ziel ist nicht, Kinderarztpraxis oder Stillberatung zu ersetzen, sondern eine Orientierung zu geben, die du dort gegenprüfen kannst.

    help_outlineHäufige Fragen

    Wie viel Milch braucht ein Baby pro Mahlzeit?

    Die Menge wächst mit dem Alter: 30 bis 60 ml in den ersten Tagen, 90 bis 120 ml mit einem Monat, 150 bis 180 ml mit drei Monaten, 180 bis 210 ml mit sechs Monaten.

    Die einzelne Mahlzeit schwankt. Wichtig ist der Verlauf über den Tag und die Woche, nicht ein einzelner Wert.

    Wie viel Milch am Tag braucht ein Baby?

    Die klinische Faustregel: etwa 150 ml pro Kilogramm Körpergewicht und Tag in den ersten 6 Monaten, mit einer Obergrenze um 950 ml am Tag.

    Nach dem Beikoststart (ab etwa 6 Monaten) sinkt die Milchmenge nach und nach, weil feste Nahrung sie ersetzt.

    Was ist, wenn mein Baby die Flasche verweigert oder weniger trinkt?

    Der Appetit schwankt von Tag zu Tag. Gründe für Verweigerung: Zahnen, ein Infekt, zu warme oder zu kalte Milch, ein zu schneller Sauger, die Phase nach einem Wachstumsschub.

    Hält das 2 Tage oder länger an oder wirkt dein Kind sichtbar krank, ruf in der Kinderarztpraxis an.

    Woran erkenne ich, dass mein Baby satt ist?

    Die Zeichen: es lässt Sauger oder Brust los, dreht den Kopf weg, entspannt die Hände, reagiert nicht mehr auf den angebotenen Sauger.

    Dein Baby weiß, wann es satt ist. Dräng es nicht zum Aufessen, damit lernt es nur, die eigenen Signale zu überhören.

    Was ist bei gestillten Babys anders?

    Bei gestillten Babys wird nicht in Millilitern gerechnet. Du achtest auf die Zahl der Stillmahlzeiten, die Zufriedenheit danach, nasse Windeln und die Gewichtszunahme.

    Übliche Spanne: 8 bis 12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden von 0 bis 3 Monate, 6 bis 8 von 3 bis 6 Monate. Für individuellen Rat: eine Stillberaterin (IBCLC).

    Wann sollte ich in die Kinderarztpraxis?

    Ruf an, wenn dein Baby länger als 2 Tage deutlich weniger trinkt als die Spanne und dabei krank wirkt, wenn es nicht zunimmt, wenn es weniger als 5 bis 6 nasse Windeln am Tag hat, wenn es nach jeder Mahlzeit erbricht oder Durchfall hat.

    Die Zahlen aus dem Rechner ersetzen keine ärztliche Einschätzung.

    Quellen

    • American Academy of Pediatrics, Amount and Schedule of Baby Formula Feedings.
    • World Health Organization, Infant and young child feeding.
    • HealthyChildren.org (AAP), Empfehlungen zur Ernährung im ersten Lebensjahr.
    • Netzwerk Gesund ins Leben, Handlungsempfehlungen zur Säuglingsernährung.
    • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Empfehlungen zur Ernährung im Säuglingsalter.

    Der Inhalt dient der Information und ersetzt weder kinderärztlichen Rat noch die Einschätzung einer Stillberaterin.